Re: Hashi-Familie

Geschrieben von Kirsten am 01. Oktober 2003 07:58:27:

Als Antwort auf: Hashi-Familie geschrieben von Tanja Schumacher am 30. September 2003 20:49:24:

>Hallo,
>da bin ich schon wieder mit Neuigkeiten! Waren letzte Woche Montag
>mit meiner jüngeren Tochter bei Dr. Lederbogen. Bei mir und meiner
>ältesten Tochter (8- mit Alopecia) wurde Hashi mit UF festgestellt.
>Aus diesem Grund haben wir dann auch die Jüngste jetzt testen lassen.
>Und was soll ich sagen? Gestern, nach nur kapp einer Woche (Berichte
>von mir und meiner anderen Tochter dauerten mit Therapievorschlag 4
>Wochen) rief die Praxis bei uns zu Hause an! Bei der Untersuchung
>meinte Dr. Lederbogen, daß er von dem Ultraschall her fast sicher sein
>könne, daß die Tochter auch Tabletten nehmen müsse, da alles auf Hashi
>hinweisen würde. Nun ja dann gestern der Anruf. Ein Rezept sei unterwegs
>und ich solle in 2-3 Monaten zu ihnen zur Kontrolle kommen. Sie muß
>jetzt L-Thyroxin 50 nehmen . Die Werte konnte sie mir leider nochnicht
>geben, da der Bericht gerade erst diktiert wurde, sie mich darüber aber
>schon mal in Kenntnis setzen sollten. Die große Tochter nimmt die 25er,
>und die Kleine sogar jetzt die 50er.
>Ein Glück, dass ich sie doch untersuchen lassen habe!
>Tanja

meinemeinung

Hallo Tanja!
Das ist ja das was wir immer predigen: Lasst Eure Kinder untersuchen. Es ist nicht nur wichtig, die Blutwerte zu bestimmen, sondern das Ultraschall kann auch Auskunft geben, ob alles in Ordnung ist. Wenn beides ok ist, dann sind die Kinder auch (noch) gesund.

Es ist schade, dass jetzt beide Kinder auch betroffen sind. Aber es ist schön, dass sie so früh entdeckt wurden. Daher sind auch keine bleibenden Schäden zu befürchten! freubanane

Ich bin sicher, dass es deinen Mädchen bald viel besser gehen wird. Jetzt beginnt ja erstmal die Einstellungsphase, d. h. es dauert ein paar Monate bis die optimale Dosierung der Hormone gefunden wurde. Dabei solltet ihr euch nicht nur auf die Blutwerte konzentrieren, sondern auch das Wohlbefinden "im Auge" behalten. Wenn deine kleine Tochter die 50 µg nicht vertragen sollte, könnt ihr die Dosis auch einschleichen. Zuerst gibt man 14 Tage 25 µg und dann steigert man auf 50 µg. Aber das ist nur ganz selten wirklich nötig.

Was sagt denn euer Kinderarzt jetzt zu den Diagnosen? Er ist bestimmt auch geschockt, was?

Liebe Grüße
Kirsten Wosniack
daumoben


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