Re: Morbus Basedow bei 10 Jahre alter Tochter

Geschrieben von Maria am 07. Juni 2003 16:27:07:

Als Antwort auf: Morbus Basedow bei 10 Jahre alter Tochter geschrieben von Kerstin am 06. Dezember 2002 19:37:05:

>Liebe Schmetterlinge! Unsere Tochter hat Morbus Basedow diagnostiziert bekommen und erhält nun Carbimazol. Es geht ihr seither viel besser, die Stimmungsschwankungen sind weg und sie ist viel ruhiger geworden. Jetzt hat sie fürchgterlichen Haarausfall. Was können wir dagegen tun? Wie lange darf sie das Medikament bekommen, steht ihr eine Operation bevor? Bisher waren wir beim Kinderarzt. Sollen wir einen Hormonspezialisten aufsuchen? Danke für Eure Hilfe! Viele Grüße Kerstin

Liebe Kerstin,
als ich das las habe ich sofort an meine Tochter denken müssen.Meine Tochter war 15J. als sie M.B. feststellten, ihre Werte waren sehr hoch. Carbimazol hat sie 18 Monate eingenommen es ging ihr ganz gut dabei. Sobald wir sie jedoch absetzen wollten wurden die Werte wieder sehr schlecht. Wir haben auch 2 Homeopaten aufgesucht, ich hatte so Angst vor einer OP aber meine Tochter wollte nicht mehr die ewigen Gefühlsschwankungen. Kurz entschlossen, vor zwei Jahren, Operation in den Osterferien. Es verlief alles bestens. Es blieben nur noch die Nebenschilddrüsen und die Kapsel drinn. Seither nimmt sie täglich Thyroxin (harmlos, keine Nebenwirkungen)Nach den Osterferien konnte sie gleich wieder in die Schule gehen denn es ging ihr prima, was bis heute noch so ist. Sie hat noch Probleme mit den Augen (darum bin ich auf ihre Seite gestoßen)aber auch das werden wir noch schaffen. Bei manchen verschwindet die Krankgeit im laufe eines Jahres wie von selbst (diese Zeit sollte auf jeden Fall erst abgewartet werden). Wir waren bei einem Internisten in Behandlung.Ihr anfänglicher Haarausfall legte sich mit der Zeit. Carbimazol sollte nicht länger als 18 Monate eingenommen werden da es doch starke Nebenwirkungen hat.
Ich wünsche ihnen weiterhin viel Glück
Ihre Maria



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